Eine Perspektive für die Leichtathletik. Mehr Lebensqualität für Cents.

Der Gemeinderat der Stadt Luxemburg wird heute über den Bau eines neuen Stadions für die Fußball- und Rugbynationalmannschaft abstimmen. Nach Fertigstellung dieses Stadions auf Kockelscheuer soll die bisherige Heimat der hauptstädtischen Leichtathletik, das Josy Barthel Stadion, abgerissen werden.

Der vom Sportministerium und Schöffenrat geplante Umzug der Leichtathleten nach Cents, auf die Anlage des Nationalen Sportinstituts (INS), lehnt die CSV Stad jedoch ab.

Die Entwicklung des Um- bzw. Ausbauvorhabens des Nationalen Sportinstituts macht deutlich, dass:

  • das geplante Leichtathletikstadion mit seinen sechs anstatt acht Laufbahnen den internationalen bzw. olympischen Mindestanforderungen nicht gerecht wird und in Zukunft keine internationalen Leichtathletikwettkämpfe mehr in der Hauptstadt stattfinden können;
  • nach dem Bau eines neuen Leichtathletikstadions nicht mehr ausreichend Platz für einen möglichen Ausbau des INS sowie des Sportslyzeums vorhanden ist;
  • das Vorhaben innerhalb der Leichtathletik umstritten ist;
  • das Bauvorhaben die bereits schwierige Verkehrslage auf Cents verschlimmern und somit die Lebensqualität der Einwohner weiter beeinträchtigen wird.

Die CSV fordert den Schöffenrat auf, die Regierung zu überzeugen, das Vorhaben eines Leichtathletikstadions auf Cents fallen zu lassen und stattdessen gemeinsam nach einem alternativen Standort prioritär auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg zu suchen, welcher:

  • der Leichtathletik eine Infrastruktur gibt, die den internationalen Mindestanforderungen entspricht;
  • städteplanerisch Sinn macht, indem vor allem eine optimale Verkehrsanbindung gewährleistet wird;
  • die Lebensqualität der Einwohner der Hauptstadt nicht beeinträchtigen wird.

Die Fraktionsvorsitzende der CSV Stad, Martine Mergen, wird heute im Gemeinderat eine demtentsprechende Motion vorlegen.

Mitgeteilt von der CSV Stad